„Underworld: Blood Wars“-Kritik

Bildquelle: Lakeshore Entertainment
Newsquelle: Turn-On.de

„Underworld: Blood Wars“ ist bereits der fünfte Teil des Vampirfranchise mit Kate Beckinsale in der Rolle der untoten Auftragskillerin Selene. Warum die Macher es lieber bei vier Teilen belassen hätten, erfährst Du in unserer Filmkritik. Wie ich mir dir Kritik durchgelesen habe auf Turn-On.de dachte ich mir erst die wird sicher gut denn der Trailer ist ja viel versprechend aber so kann man sich dan irren lest die Kritik selbst mich wird man bei dem Film im Kino nicht sehen.

Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Nicht! Die Story
Vampirkriegerin Selene (Kate Beckinsale) kämpft seit Hunderten von Jahren als „Todeshändlerin“ im Auftrag der Vampirältesten gegen die Lykaner (Werwölfe). Doch seit sie ihre untoten Meister getötet und ein Kind mit einem Werwolf-Vampir-Hybriden gezeugt hat, ist die Blutsaugercommunity nicht mehr so gut auf Selene zu sprechen: Sie wurde als Verräterin verstoßen. Als ein neues Lykanerrudel unter der Führung von Alphawolf Marius (Tobias Menzies, „Game of Thrones“) Ärger macht, haben die Vampire aber keine andere Wahl, als ihre beste Kriegerin und tödlichste Waffe zu reaktivieren. Intrigen, Verrat und literweise Blut sind vorprogrammiert …

Lustloses Gemetzel mit unerträglicher Theatralik
Gleich zu Beginn von „Underworld: Blood Wars“ fasst Selene in einem hektischen Schnelldurchlauf die ersten vier Teile der Reihe zusammen. Das ist zwar eine nette Idee, um Zuschauern, die das erste Mal einen „Underworld“-Film sehen, den Einstieg zu erleichtern. Leider versaut der lustlose Monolog mit Rückblenden aus den anderen Filmen aber auch komplett die Eröffnungssequenz.

Man könnte diesen Kardinalfehler verzeihen, wenn man dafür wenigstens mit einer verständlichen Story entschädigt werden würde. Leider zieht sich die sprunghafte Erzählweise durch den ganzen Film. Kopflos hetzt der Plot von einer Szene zur nächsten, sodass man spätestens nach einer halben Stunde vollkommen genervt und resigniert das Hirn ausschaltet, um wenigstens die leider ebenfalls ideenlosen Kampfszenen genießen zu können. Ein vorhersehbarer Twist jagt den nächsten, die Figuren agieren so unglaubwürdig und opportunistisch, dass man sich vor Lächerlichkeit an den Kopf fassen möchte.

Die zwei, drei guten Szenen des Films, in denen wirklich gute Action geboten wird, ruiniert Regiedebütantin Anna Foerster mit unerträglicher Theatralik. „Underworld: Blood Wars“ nimmt sich selbst viel zu ernst. Ein Film wie dieser lädt normalerweise dazu ein, besonders blutrünstige Stellen oder spektakuläre Kills mit einem dreckigen Lachen zu quittieren. Leider funktioniert selbst dieser Mechanismus hier nicht.

Am Ende wird es dann aber doch noch gruselig: Die Absurdität des glücklicherweise kurz gehaltenen Finales wird nur noch durch das Entsetzen angesichts des allzu offensichtlichen Hinarbeitens auf einen sechsten Teil überboten. Hoffen wir, dass uns dieser Horror erspart bleibt …

„Underworld: Blood Wars“: Fazit
„Underworld: Blood Wars“ ist ein seelenloser Fließbandfilm, der nahezu auf allen Ebenen versagt. Die Story ist platt, die Charaktere sind eindimensional und auch visuell hat der Film bis auf wenige gute Actionszenen nichts zu bieten. Selbst Hardcore-Fans der Reihe werden kaum Spaß an dem hektischen Möchtegern-Epos haben. Die Redaktion von Turn-On.de vergabe gerate mal 1/2 Stern von 5 bei der Bewertung und Kritik ob man da nun ins Kino dafür geht überlasse ich jedem selber.

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